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Wie alles begann:

1907: Die evangelische Frauenhilfe richtet eine Gemeindepflegestation ein, die mit einer Diakonisse als Gemeindeschwester besetzt wird.

1984: Das Ortsbild prägt über viele Jahre „Schwester Liselotte Bonke“, die auf ihrem Moped zu den Hausbesuchen knattert. 1984 geht sie in den wohlverdienten Ruhestand. Im Anschluss wird die Diakonie Sozialstation, in Trägerschaft der Kirchengemeinde Büchen-Pötrau, für den gesamten Amtsbereich Büchen gegründet.

1988: Nachdem zunächst der Keller der Familie Harten als Lager und Anlaufpunkt dient, findet in diesem Jahr ein erster Umzug in die Berliner Straße (Amling) statt.

1990: Schwester Brigitte Fricke übernimmt die Leitung der Station, bestehend aus 3 Krankenschwestern, die zunächst in Teilzeit tätig sind, sowie zwei Schwesternhelferinnen.

1992: Der zweite Umzug, in den Grünen Weg 17a, ins Tiefparterre des Kindergartens, bringt endlich mehr Platz für die mittlerweile 15 Mitarbeiterinnen. Der Geschäftsführer Herr Karl Rauhfuß hat den Vorsitz im Kuratorium der Station.

1995: Die Einführung der Pflegeversicherung mit vorgegebenen Leistungskomplexen verändert die Pflege grundlegend. Es gilt, den Spagat zu schaffen, zwischen den Bedürfnissen der Pflegekunden und der Deckelung der entstandenen Personalkosten. Das Team ist mittlerweile auf 29 Mitarbeiterinnen angewachsen, neben reiner Pflege wird auch Hauswirtschaft geleistet.

1998: Vereinsgründung des „Freundeskreises“ der Sozialstation, eine ehrenamtliche Unterstützung, die z.B. das jährliche Patientenfest organisiert und ehrenamtliche Besuche durchführt.

2005: Herr Karl Rauhfuß, der über viele Jahre die Geschäftsführung ehrenamtlich ausführt, wird verabschiedet. Herr Andreas Kulina wurde sein Nachfolger.

2007: Durch eine Förderung des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe (KDA), können in der Station Tandem-Seniorenbegleiter ausgebildet werden, die ehrenamtlich unterstützend tätig werden.
Herr Joachim Bretzke wird Geschäftsführer.
Die Station hat Geburtstag: 100 Jahre im Dienste des Nächsten unterwegs. Bei der fröhlichen Feier in der Priesterkate wird in traditionellen Schwesterntrachten an die Anfangszeiten erinnert.

2008: Aus der Sozialstation Büchen wird durch die Fusion mit der Gemeindepflegstation Lauenburg die Diakonie Sozialstation Büchen-Lauenburg.

2010: Büchens erste Senioren-Wohngemeinschaft für demenziell erkrankte Menschen entsteht. Die Station betreut das „Alte Pastorat“ mit einem festen Team rund um die Uhr.

2013: Die Station bezieht den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Pastorates in Pötrau in die Kirchenstraße, nachdem die Unterkunft im Grünen Weg „aus allen Nähten“ geplatzt war.

2014: Die Tagespflege St. Georg öffnet und ermöglicht nun 12 Tagesgästen Tage in geselliger Runde zu verbringen und verschafft Angehörigen eine kurze Atempause in der Pflege.

2016: Frau Brigitte Fricke, die die Station entscheidend geprägt hat, wird nach 26 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Frau Meike Mohr tritt in die großen Fußstapfen und übernimmt die Leitung. Das Team, bestehend aus Pflegefachkräften, Wundexperten, Palliativpflegekräften, Praxisanleiterin, Qualitätsbeauftragter, Beraterin nach § 37,3, Pflegehelferinnen, Hauswirtschaftskräften, Verwaltungsmitarbeiterinnen, Servicekräften, Techniker und Gärtner umfasst 65 Mitarbeiter(innen).

2017: Der Gesetzgeber ersetzt mit dem neuen Pflegegesetz PSG II die alten 3 Pflegestufen durch 5 Pflegegrade, und berücksichtigt nun endlich auch Menschen mit demenziellen Veränderungen. Der Einstieg in einen Pflegegrad ist mit dem neu geschaffenen Pflegegrad 1 niederschwelliger ausgerichtet.

2018: Aufgrund hoher Nachfrage bietet die Tagespflege nun 15 Plätze an. Für den Transport der Tagesgäste wird ein Ford Transit Bus angeschafft.

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